CHI Haarglättung? Fakten zur chemischen Behandlung

Donnerstag, 31.08.2017

Was für ein Stubbelkopf! Deine Haare machen einfach, was sie wollen? Dann kann die CHI Haarglättung möglicherweise deine Rettung sein. Sie soll krauses Haar in eine glänzende, glatte Mähne verwandeln. Bevor du aber zum Friseur gehst, hier die Fakten.

Du hast dein krauses Haar satt und träumst von ebenmäßigem Glanz auf dem Kopf? Es gibt einige Alternativen zum Glätteisen. Die Hitze des Stylinginstruments schadet den Haaren schließlich bei täglicher Anwendung auch sehr. Sind also chemische Behandlungen wie die CHI Haarglättung eine echte Alternative für dich?

Diese Methoden der chemischen Haarglättung gibt es

Es gibt zwei Varianten der chemischen Haarglättung. Möglichkeit Nummer eins: die Keratin-Behandlung. Nach der Haarwäsche wird die Keratin-Lösung auf dein Haar aufgetragen und in die Struktur eingearbeitet. Anschließend wird es mit einem Glätteisen bearbeitet und so die geöffneten Haarporen verschlossen. Wie lange die Prozedur dauert, ist von der Länge der Haare abhängig. Bei langen Haaren kann die Keratin-Behandlung schon mal drei bis fünf Stunden dauern.

Die zweite Möglichkeit ist die sogenannte CHI Haarglättung. Die funktioniert wie eine Dauerwelle nur andersrum. Das Haar wird hierbei durch eine chemische Behandlung formbar gemacht und anschließend mit dem Glätteisen in den gewünschten Glättungsgrad gebracht. Zum Abschluss folgt eine chemische Fixierung.

Das musst du außerdem über die chemische Haarglättung wissen

Lässt du deine Haare mittels Keratin glätten, hast du rund vier bis fünf Monate etwas davon. Das Keratin wäscht sich nach und nach raus. So ist der Übergang vom glatten Haar zur Naturkrause fließend. Anders ist es bei der CHI Haarglättung. Die wäscht sich nicht raus, sondern muss rauswachsen. Das heißt für dich: glatte Längen und krause Ansätze, wenn du nicht ständig zum Friseur läufst und nachglätten lässt.

Jede Haarstruktur kann chemisch geglättet werden. Die Kosten liegen bei rund 300 Euro. Risiken gibt es natürlich auch. Ist dein Haar bereits geschädigt, kannst du ihm mit der chemischen Haarglättung den Rest geben. Die Folge: Es bricht ab. Auch die Kopfhaut kann sich gegen die Chemie wehren, etwa mit Jucken oder Irritationen. Deshalb ist es angeraten, die Haarglättung nicht nach Anleitung selber zu machen. Der Profi kennt die Risiken und behandelt dein Haar möglichst schonend.

Glatte Haare ganz ohne Chemie

Falls du Angst vor der CHI Haarglättung oder der Keratin-Behandlung hast, gibt es zum Glück auch eine natürliche Alternative. Mit dem pflanzlichen Gerbstoff Tannin kannst du deine wilde Mähne bändigen. Wie das geht? Als erstes befreit ein spezielles Shampoo dein Haar von jeglichen Rückständen, sodass es tiefengereinigt ist. Nur so kann sich das Tannin später um die Haarfaser legen. Anschließend wird der Gerbstoff mit einem Pinsel Strähne für Strähne aufgetragen und wirkt für 30 Minuten ein. Danach wird alles gut ausgewaschen und das Haar mit einem Föhn getrocknet.

Damit das Tannin noch tiefer in die Haarfaser eingeschweißt werden kann, und um es zu aktivieren, behandelt der Friseur die Haare zum Schluss mit einem Glätteisen. Dein seidig glattes Haar ganz ohne chemische Glättung hält bis zu drei Monate und kostet dich je nach Friseursalon etwa 150 Euro.

CHI Haarglättung gegen Krause? Fakten zur chemischen Behandlung

Sowohl mit chemischer Haarglättung als auch mit natürlichen Mitteln kannst du deine Mähne bändigen.

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