Gefahren der Intimrasur – Kann sie tödlich sein?

Montag, 10.03.2014

Eine Intimrasur sollte immer mit großer Vorsicht vollzogen werden. Aber ist das Beauty-Treatment wirklich so gefährlich, dass man daran sterben könnte?

Bei einer Intimrasur kommen scharfe Klingen zum Einsatz – und das an Körperstellen, die nicht gerade einfach zu erreichen sind. Dass dabei immer wieder Unfälle passieren, beweist zum Beispiel eine Studie aus den USA: Demnach sei die Zahl der Verletzungen bei der Intimrasur in den vergangenen Jahren um das Fünffache angestiegen. Doch es sind nicht nur die Rasierklingen an sich, die die Rasur zu einer heiklen Angelegenheit machen. Auch eingewachsene Haare können teilweise fatale Folgen haben.

Gefahren der Intimrasur: Eingewachsene Haare

Egal, ob Sie sich in der Bikinizone oder an anderen Körperstellen rasieren – eingewachsene Haare sind eine sehr unangenehme Folge der Rasur. Sie entstehen dadurch, dass die Spitze des nachwachsenden Härchens unter Umständen nicht mehr die Kraft hat, die Haut zu durchdringen – es wächst in die Haut ein. Diese schmerzhafte Erfahrung musste auch Marta Topran machen, ihres Zeichens Beauty-Redakteurin bei der US-"Cosmopolitan". Sie versuchte, ein eingewachsenes Haar in ihrer Bikinizone selbst zu entfernen – mit erschreckenden Folgen.

Drei Tage, nachdem sie eine Intimrasur durchgeführt hatte, bemerkte sie eine kleine, rötliche Wölbung in ihrer Bikinizone. Da sie weder Zeit noch Lust hatte, einen Arzt aufzusuchen, entfernte sie das eingewachsene Haar selbst – keine gute Idee, wie sich herausstellte. Die anfangs kleine Wölbung wurde so groß wie ein Baseball und verursachte starke Schmerzen, wie Marta Topran berichtet. Ein Besuch beim Hausarzt brachte dann das schockierende Ergebnis: "Das ist wirklich übel. Wenn Sie das nicht noch heute behandeln lassen, landen Sie spätestens morgen in der Notaufnahme am Antibiotikumtropf."

Infektionen nach missglückter Intimrasur

Der Dermatologe, zu dem Marta Topran daraufhin ging, konnte bereits nach einem kurzen Blick auf die betroffene Stelle sagen. "Es sind Staphylokokken, eine bakterielle Infektion der Haut", stellte Dr. George G. Kihiczak fest und nahm sich der Sache sofort an – eine sehr schmerzhafte Prozedur. Wird ein solcher Abszess nicht innerhalb weniger Tage entfernt, kann sich die Staphylokokkeninfektion im Körper ausbreiten und eine Blutvergiftung – auch Sepsis genannt – verursachen, so Kihiczak weiter. Und die kann im schlimmsten Fall tödlich enden.

5 Fehler beim Rasieren

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