Pollenkalender – wissen, wann die Tränen kommen

Samstag, 08.07.2017

Leidest du an Heuschnupfen? Dann ist der Pollenkalender sicher interessant für dich. Hier erfährst du, wie du den Pollenkalender richtig nutzt und somit einen starken Allergieschub vermeiden kannst.

Sobald die ersten Sonnenstrahlen auf die Erde treffen, spürst du es schon: das Kitzeln in der Nase, die Wässrigkeit der Augen, den anschwellenden Hals. Je nachdem wie stark deine Pollenallergie ist, kannst du zur Pollenhauptsaison entweder gar nicht nach draußen gehen oder du wäschst dir nach jedem möglichen Pollenkontakt die Haare.

Aber weißt du überhaupt, wann dein Heuschnupfen-Erreger seine Hauptblütezeit hat, also wann es dich am schlimmsten trifft? Nein? Hierfür kannst du einen Pollenkalender zu Rate ziehen!

"Ich bin mir nicht sicher..."

Du weißt nicht genau, ob du allergisch auf Pollen reagierst oder einfach nur krank bist? Typische Symptome einer Pollenallergie sind gerötete Augen und Schnupfen, was für Verwechslungen sorgen kann.

Augenjucken und Niesanfälle, die sich oft über Wochen hinziehen, bei Regen aber besser werden, bedeuten aber im Normalfall, dass du den Pollenkalender vielleicht etwas genauer betrachten solltest.

Wenn du dir nicht sicher bist, auf welches Allergen du reagierst, solltest du erst einmal beobachten, wann genau Symptome bei dir auftreten. Dies hilft einem HNO-Arzt ungemein bei der Diagnose. Du kannst zum Beispiel ein Allergietagebuch führen, in dem du vermerkst wann und wie stark Symptome auftreten und diese Erkenntnisse dann mit dem Pollenkalender abgleichen. Diese Angaben helfen seinem Arzt, die für den Allergietest notwendigen Allergene einzugrenzen und schneller zu einer Diagnose zu kommen.

Pollenkalender: Schnupfen im Schnee

Warum läuft die Nase schon, wenn noch vereinzelt Schnee liegt und noch gar keine Blüten zu sehen sind?

Die Antwort darauf ist einfach: Sogenannte Frühblüher können schon Anfang März Allergie-Symptome auslösen, denn diese werden laut des Münchner Allergologen Dr. med. Klingmann schon sehr früh durch die Luft getragen.

Wirfst du einen Blick auf den Pollenkalender siehst du, dass zu diesen Frühblühern zum Beispiel die Erle und die Hasel gehören.

Blütezeiten laut Pollenkalender

Die Blütezeiten der verschiedenen Allergieauslöser unterscheiden sich nicht nur im Zeitpunkt sondern auch in der Dauer. Während die Pappel ihre Hauptblütezeit nur im April hat, können dich die Pollen des Spitzwegerichs oft von Juni bis August in den Wahnsinn treiben.

Aber nicht nur die roten Felder im Pollenkalender solltest du betrachten: Viele Pflanzen können auch lange vor und nach der Hauptblütezeit dein Wohlbefinden beeinflussen. Gräser beginnen zum Beispiel schon im März mit der Pollenaussendung und dies zieht sich oft bis in den November hinein.

Die Pollenaktivitäten sind jedoch laut einem Bericht des Deutschen Wetterdienstes aufgrund variierender Witterungsverläufe von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Aus diesem Grund sollte man den Pollenkalender nur als etwaige Richtlinie betrachten.

Pollenkalender Süd vs. Nord

Aber aufgepasst: Pollenkalender ist nicht gleich Pollenkalender! Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst macht darauf aufmerksam, dass die Blütezeiten regional verschieden sind. Je nach Nähe zu Gebirgen oder Gewässern und sonstigen klimatischen Einflüssen können Hauptblütezeiten variieren.

Wann wo welche Pollenaktivität herrscht kannst du unter anderem hier nachlesen.

Pollenkalender

Was tun, wenn Hauptblütezeit ist?

Es gibt Mittel und Wege, wie man den Sommer trotz Heuschnupfen gut überstehen kann. Sprich am besten mit einem Allergologen (das sind in den meisten Fällen HNO-Ärzte) und lass dir eventuell ein Anti-Allergikum verschreiben.

Außerdem besteht die Möglichkeit einer Hyposensibilisierung.

Ein sehr gutes natürliches Anti-Allergikum ist übrigens Honig, der aus der Region kommt. Es wirkt quasi wie ein Impfstoff, denn es sorgt dafür, dass der Körper sich schon langsam an die verschiedenen Pollen gewöhnt, wodurch eine starke allergische Reaktion verhindert werden kann.

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Ein Pollenkalender kann dir sehr behilflich sein!

Mit einem Pollenkalender kannst du feststellen, gegen welche Art von Pollen du allergisch reagierst.

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