Magenschmerzen vorbeugen – Was Sie tun können

Mittwoch, 16.04.2014

Der Magen ist ein vielbeschäftigtes Organ, das bei Überlastung manchmal empfindlich reagiert. Magenschmerzen vorbeugen lässt sich jedoch nicht nur mit der richtigen Kost.

Magenschmerzen sind häufig die Folgen von falschem Essen. Wer auf leicht bekömmliche Kost setzt, kann dieser Form der Bauchschmerzen vorbeugen. Verzichten Sie deshalb auf zu große Mengen an blähenden Lebensmitteln wie Milch, Zwiebeln, Kohl, Schweinefleisch und Süßigkeiten. Empfehlenswert ist hingegen eine vollwertige Ernährung mit Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten. Sie enthalten viele Ballaststoffe.

Genussmittel nur in Maßen

Doch auch sehr gesunde Lebensmittel können Schmerzen in der Magengegend auslösen. So reizt etwa besonders scharfes oder saures Essen den Magen. Wer weiß, dass sein Verdauungsorgan empfindlich ist, sollte etwa auf scharfe Gewürze verzichten und Zitrusfrüchte nur in Maßen genießen. Fruchtsäfte verdünnen Sie am besten mit Wasser.

Während Sie auf scharfe Gewürze verzichten sollten, können andere wiederum eine gesunde Verdauung fördern. Darunter unter anderem Kümmel, Ingwer und Fenchel. Ebenfalls für den empfindlichen Magen geeignet ist Naturjoghurt.

Grundsätzlich sollten Sie Ihrem Verdauungsorgan ausreichend Zeit für seine Arbeit geben. Essen Sie deshalb nicht zu spät am Abend. Mindestens zwei, besser drei Stunden sollten zwischen Ihrer letzten Mahlzeit und der Bettruhe liegen. Essen Sie außerdem langsam, um einem Völlegefühl durch zu große Portionen vorzubeugen.

Magenschmerzen und Lebensstil

Daneben spielen auch andere Faktoren bei der Entstehung von Magenschmerzen eine Rolle. Laut der "Apotheken Umschau" gehört Stress zu den typischen Auslösern der Beschwerden, dem Sie mithilfe eines gesunden Lebensstils vorbeugen können. Wer seinen Terminkalender nicht überfüllt und sich immer wieder auch eine kleine Auszeit für sich nimmt, kann Magenschmerzen vorbeugen. Auch Sport oder zumindest ein regelmäßiger Spaziergang kann dabei helfen, ausgeglichener und stressfreier zu leben.

Daneben können Genussmittel wie Alkohol, Tabak oder Koffein Magenschmerzen verursachen. Auch hier ist ein maßvoller Konsum oder kompletter Verzicht zu empfehlen.

Krankheiten beim Arzt abklären lassen


Weniger direkten Einfluss haben Sie auf die Beschwerden, wenn nicht der empfindliche Magen für die Schmerzen verantwortlich ist, sondern eine andere Grunderkrankung. Allgemeine Vorbeugemaßnahmen lassen sich für diese Fälle nicht nennen.

Wer regelmäßig oder länger als eine Woche an Magenschmerzen leidet, sollte zur Abklärung der Ursachen unbedingt einen Arzt aufsuchen. Es könnte sein, dass eine Entzündung der Magenschleimhaut oder ein Geschwür vorliegt. Aufschluss bringt meist eine Anamnese oder eine Magenspiegelung.

Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet, hat oft mit Übelkeit, Erbrechen, Völlegefühl und anderen Symptomen zu kämpfen.

Nur eine Magenverstimmung oder doch eine Laktoseintoleranz? Hören Sie auf Ihren Bauch und deuten Sie die Symptome richtig.

 

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