fem. Angeberwissen: Das kleine Wein 1x1

MITTWOCH, 05.07.2017

Du trinkst zwar gern Wein, weißt jedoch so gut wie gar nichts darüber? Das fem. Angeberwissen hilft dir, beim Fachsimpeln trotzdem eine gute Figur zu machen. Schon ein paar Grundlagen reichen aus, um als Experte durchzugehen. Welche das sind, das verraten wir dir hier.

Wie trinkt man Wein richtig? Welcher passt zu welchem Gericht? Und: Wodurch unterscheiden sich eigentlich Sekt und Champagner? Wenn du gerade mal zwischen rot und weiß unterscheiden kannst, deine Freunde aber beim nächsten Weinabend so richtig beeindrucken möchtest, gibt es einige, grundlegende Dinge, die du wissen solltest. Wir servieren dir die wichtigsten Facts zum Thema Wein.

So servierst du Wein richtig

Bei Wein kommt es vor allem auf die richtige Temperatur an. Bestimmte Aromen brauchen nämlich eine gewisse Temperatur, um sich richtig zu entfalten. Während du Rotwein bei 16 bis 18 Grad servierst, wird Weißwein idealerweise bei zehn Grad kredenzt. Rosé schmeckt bei 12 bis 14 Grad am besten. Übrigens gilt grundsätzlich: Je intensiver der Wein, desto bauchiger sollte das Glas sein. Waschechte Weinkenner wissen auch, dass dieses am Stiel festgehalten wird.

So viel Wein trinkt Deutschland

Durchschnittlich 20 Liter Wein und vier Liter Schaumwein trinkt der Deutsche im Jahr. Am beliebtesten ist Rotwein. Über die Hälfte der Bevölkerung greift zu diesem, wohingegen etwa 40 Prozent Weißwein den Vorzug geben. Schlusslicht ist Rosé mit gerade einmal acht Prozent. 

Das sind die deutschen Weinanbaugebiete

In Deutschland gibt es insgesamt 13 Weinanbaugebiete. Zu ihnen zählen Ahr, Baden, Franken, Hessische Bergstraße, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Pfalz, Rheingau, Rheinhessen, Saale-Unstrut, Sachsen und Württemberg. Die deutschen Weinanbaugebiete umfassen stolze 102.000 Hektar. Die meisten davon liegen übrigens in Hessen und in der Pfalz.

Champagner und Sekt – was ist der Unterschied?

Sekt gehört zu den sogenannten Schaumweinen. Er hat einen Kohlensäuredruck von mindestens drei Bar und einen Alkoholanteil von mindestens zehn Prozent. Anders als Champagner, bei dem es sich ebenfalls um einen Schaumwein handelt, hat Sekt allerdings kein vorgeschriebenes Weinanbaugebiet. Champagner hingegen ist ein Schaumwein aus der Champagne, einer Gegend im Nordosten Frankreichs. Der Begriff Champagner ist markenrechtlich geschützt und die Produktion erfolgt nach strengen Vorgaben.

Hättest Du es gewusst? Ein entscheidender Unterschied zwischen Sekt und Champagner besteht im Gärungsverfahren. Bei beiden Produkten entsteht die Kohlensäure zwar bei der zweiten Gärung des Grundweins, allerdings findet diese beim Champagner erst in der Flasche selbst statt. Anschließend reift der Schaumwein mindestens 15 Monate vor sich hin. Auf diese Weise wird er besonders feinperlig und edel.

Ein Rosé ist und bleibt ein Rosé

Nein, ein Rosé ist nicht – wie einige Wein-Banausen vielleicht annehmen – eine Mischung aus Rot- und Weißwein. Es handelt sich hierbei lediglich um einen Wein aus dunklen Trauben, der wie ein Weißwein hergestellt wird. Sprich: Rote Trauben werden wie Weißweintrauben verarbeitet und das Endprodukt ist ein Rosé. In diesem Sinne: chin-chin!

So wirst du zum Weinkenner: Das kleine Wein 1x1

Mit folgenden Tipps wirst du im Nu zum Weinkenner.

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