Oscars: Das sind die Shaping-Tricks der Stars

FREITAG, 24.02.2017

Für die A-List der Hollywoodrige ist gerade wohl die stressigste Zeit des Jahres, denn schon in ein paar Tagen müssen Emma Stone und Co. perfekt aussehen für die wichtigste Nacht im Filmbusiness: den Oscar. Und da die Roben bekanntlich die heimlichen Stars der Oscarnacht sind, haben wir uns gefragt, ob die ganze Perfektion wirklich ganz allein von Mutter Natur kommt oder ob die Stars da ein wenig nachhelfen.

Zusammen mit Bodywear- und Shaping-Expertin Yurdanur Steck haben wir das Geheimnis gelüftet und enthüllen, was wirklich unter den spektakulärsten Roben der Oscargeschichte steckt. Außen hui, innen pfui? Wir kennen die Antwort …

Jennifer Lopez in Elie Saab, 2015

Ein Kleid wie angegossen: Dank der Taping-Technik bleibt bei J.Lo alles an Ort und Stelle

Ein Kleid wie angegossen: Dank der Taping-Technik bleibt bei J.Lo alles an Ort und Stelle

Das Problem: Moderne Prinzessinnen dürfen zwar inzwischen ihre Reize zeigen, aber ein Busenblitzer bei den Oscars ist immer noch ein absolutes No-Go. Da der Ausschnitt des Kleides fast bis zum Bauchnabel reicht, kann die schöne Latina keinen BH anziehen und es besteht die Gefahr, dass schnell etwas verrutscht. Der untere Teil des Kleides endet in einem Traum aus Tüll und bestickter Spitze mit zugehöriger Schleppe. Der edle Stoff kann allerdings selbst bei einem Hollywoodstar auftragen.

Die Lösung: Die richtige Taping-Technik ist der Schlüssel zum Traumdekolleté. Für den Push-Up-Effekt sollte man etwas Tape direkt unter dem Busen platzieren und einen Tape-Streifen vertikal von unten nach oben kleben. Noch mehr Fülle erzielt man mit hautfarbenen BH-Schalen. Unten sitzt das Kleid durch eine Shaping-Hose mit eingearbeitetem Mieder perfekt. Die zaubert eine ultra schmale Taille, lässt den Bauch schön flach erscheinen und formt Po und Oberschenkel.

Scarlett Johansson in Atelier Versace, 2015

Das Problem: In dem hautengen Versace-Kleid aus ultra feinem Stoff erkennt man sofort jeden Makel und das Kleid ist prädestiniert dafür an Busen, Bauch und Oberschenkeln unschöne Falten zu werfen. 

Außen hui, drunter weniger hui: Scarlett's Bodycon-Dress erfordert eine unsexy Full-Body-Shapewear

Außen hui, drunter weniger hui: Scarlett's Bodycon-Dress erfordert eine unsexy Full-Body-Shapewear

Der Busen sollte deswegen unbedingt gepusht werden und die Sanduhr-Linie des Kleides erfordert eine sehr schmale Taille, damit das Kleid auch richtig wirkt.

Die Lösung: Kaum zu glauben aber auch sexy Scarlett schummelt. Denn so ein Bodycon-Dress erfordert  leider eine wirklich unsexy Full-Body-Shapewear. Der Busen wird durch den eingebauten BH gepusht und geformt, die Taille durch ein eingebautes Korsett verschmälert und die Oberschenkel durch die nahtlose Panty in Form gebracht. So haben Cellulite-Dellen wirklich keine Chance.

Lady Gaga in Brandon Maxwell, 2016

Das Problem: Der exzentrische Schnitt des Jumpsuits trägt an der Hüfte auf und ist am Schritt so eng geschnitten, dass sich ein Cameltoe kaum vermeiden lässt.

Kein Cameltoe bei Lady Gaga dank trägerlosem Body mit Korsett.

Kein Cameltoe bei Lady Gaga dank trägerlosem Body mit Korsett.

Der Busen sollte unbedingt gepusht werden, damit der tiefe Ausschnitt zur Geltung kommt. Dafür benötigt das Ensemble einen trägerlosen BH.

Die Lösung: Ein trägerloser Body mit eingebauten Korsett löst alle Probleme auf einmal. Der eingearbeitete BH pusht den Busen während das Korsett die Taille und den Unterbauch formt. Der Body ist nahtlos, so dass keine Abdrücke zu sehen sind. Um den peinlichen Cameltoe-Incident zu verhindern, gibt es eine spezielle Einlage: den Cuchini Camel Toe Guard.

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Jennifer Lopez hilft auch gern mal mit Shaping-Tricks nach! pin

Makellos! Jennifer Lopez bei der diesjährigen Grammy Verleihung.