Ist Umeboshi-Paste das neue Superfood?

MONTAG, 23.07.2018

Ob Chia-Samen oder Goji-Beere, die Liste an vermeintlichen Superfoods ist lang. Mit Umeboshi-Paste gesellt sich nun ein weiteres Superlebensmittel hinzu. Aber was genau steckt in der Paste und wofür kannst du sie nutzen?

Wer sich gesund und abwechslungsreich ernähren möchte, hat bei dem großen Angebot an vermeintlichen Superfoods die Qual der Wahl. Zum neuen gesunden Trend-Lebensmittel könnte nun Umeboshi-Paste avancieren. Noch nie gehört? Hier erfährst du mehr über das fermentierte Produkt.

Das steckt in Umeboshi-Paste

Bei Umeboshi handelt es sich um eingelegte Ume-Früchte. Sie werden auch als Salzpflaumen bezeichnet, sind aber eher mit Aprikosen verwandt. Für die Paste werden die Früchte noch grün geerntet, dann in Salz eingelegt und anschließend püriert. In Japan wird Umeboshi schon seit Jahrhunderten seiner positiven Wirkung wegen geschätzt und in die Ernährung integriert. So sollen die Salzpflaumen unter anderem reich an Eisen und Kalzium sein, das Immunsystem stärken und eine antioxidative Wirkung haben.

Wie kann ich Umeboshi-Paste verwenden?

Durch die Fermentierung enthält die Frucht einen salzigen und dennoch fruchtig-sauren Geschmack. Die aus ihr hergestellte Paste bietet sich als Würze für Suppen, Reis- und Gemüsegerichte, Salatsoßen, Sushi-Rollen oder Dips an. Aber aufgepasst: Pur ist die Paste nicht zu empfehlen, da das sauer-salzige Aroma sehr intensiv ist. Setze das Würzmittel deshalb gerade am Anfang lieber sparsam beim Kochen  ein.

Du möchtest dich gleich selbst vom Geschmack überzeugen? Umeboshi-Paste gibt es online sowie in einigen Asialäden, Reformhäusern und Drogerien zu kaufen. Um ein gesundes Lebensmittel zu erhalten, solltest du aber auf die Zutatenliste schauen und ein Produkt wählen, das möglichst natürlich ist und ohne künstliche Zusatzstoffe auskommt.

Ume-Frucht auf Teller pin

Umeboshi-Paste wird aus eingelegten Ume-Früchten hergestellt.