Erotische Kurzgeschichte: Französischer Filmabend

MITTWOCH, 17.07.2019

Ihr ansteckendes Lachen, das Funkeln in ihren Augen, ihre Begeisterung… Seit Wochen muss er ständig an sie denken. Als sie einen „Filmabend“ vorschlägt, kann er sich ein breites Grinsen nicht verkneifen.

Ich liege wach und starre an die Decke. Es ist mitten in der Nacht, aber ich kann nicht schlafen. Stattdessen denke ich vor allem an dich und deine perfekte Silhouette. Deine glänzenden Haare, deine funkelnden Augen und deine verführerischen Lippen. Vor meinem inneren Auge male ich mir aus, wie es sein würde, wenn sich unsere Lippen berühren. Wenn wir uns berühren... Ich muss damit aufhören und jetzt endlich schlafen. Irgendwann gelingt mir das auch.  Am nächsten Morgen wache ich ziemlich erschöpft auf. Mein Handy vibriert und ich greife danach. Auf dem Display erscheint dein Name. Zufall? Ich grinse.

Du fragst, ob wir uns abends zu einem Filmabend treffen wollen. Klar, Filmabend... Ich sage zu. Den ganzen Tag kann ich wieder einmal an nichts anderes denken, als an dich und unsere bevorstehende Verabredung. Dein Vorschlag schien wie aus dem Nichts zu kommen, als hättest du geahnt, dass mich die Gedanken an dich die letzte Nacht wachgehalten haben. Ich kann mich kaum auf etwas konzentrieren und muss mich immer wieder zusammenreißen, um nicht abzuschweifen. Auf dem Weg vom Büro nach Hause drehe ich mein Autoradio voll auf. Dank dir kann mir heute niemand mehr meine gute Laune vermiesen! 

Zuhause angelangt bereite ich einen Teller mit Snacks vor, stelle eine Flasche deines Lieblingsgetränks und zwei Gläser auf den Couchtisch. Mein Handy vibriert und ich lese, dass du unterwegs bist. Mein Herz schlägt augenblicklich schneller. Wieder stelle ich mir vor, wie wir uns küssen und anfassen und… Du bringst mich so durcheinander. Bevor ich weiter in meinen Sehnsüchten versinken kann, klingelt es. Ich lasse dich herein und du… Du siehst wie immer umwerfend aus. Du trägst gemütliche Sachen, aber versprühst diesen ganz besonderen Charme, der einen sofort in seinen Bann zieht.

Du hast offensichtlich genau das gleiche wie ich im Kopf

Wir begrüßen uns mit einer kurzen und doch vertrauten Umarmung.  Du gehst durch den Flur in Richtung Wohnzimmer – ich laufe hinter dir und habe trotz lockerer Hose einen perfekten Blick auf dich, auf deinen Körper. Meine Augen gleiten an dir herab. Du lässt dich auf die Couch fallen und schnappst dir die Fernbedienung – ich hätte dich sowieso den Film aussuchen lassen. Und mit ein wenig Glück werden wir davon sowieso nicht viel mitbekommen... Scheinbar ohne weiter darüber nachzudenken, wählst du den erstbesten Film in der Mediathek und drückst Play. Offenbar hast du den gleichen Gedanken wie ich. Der Film interessiert dich kein Stück. 

Den französischen Filmabend gibt es hier auch zum Hören…natürlich auf Deutsch. Lust auf mehr? 

 

Ich schenke uns beiden etwas zu trinken ein. Wir stoßen an – auf uns und auf den Abend. Zwischendurch lachst du oder kommentierst die Handlung des Films und ich stelle mir vor, wie du mich anfasst und liebkost. Meinen Rücken, meine Brust, meinen... Offensichtlich bist du doch konzentrierter auf den Film, als ich dachte – aber auf einmal drehst du dich zu mir, lächelst mich an und fragst, wieso ich nicht näher zu dir käme. Ich rücke näher heran. Gerade nah genug, dass ich deine Körperwärme spüre, wir uns aber nicht berühren. Gänsehaut breitet sich über meinen Körper aus. Ich bin jetzt schon so erregt. Deine offene Art entspannt mich und bringt mich gleichzeitig durcheinander.

Du legst jetzt deine Hand auf mein Bein und streichst geistesabwesend an der Innenseite entlang, während du auf den Fernseher schaust. Bitte… bitte wandere noch ein Stück höher… Du reibst nun beiläufig die Beule in meiner Jeans. Du siehst mich mit frech blitzenden Augen an. Verdammt... Ich will dich so sehr. Etwas ungestüm nehme ich deinen Kopf in beide Hände und drücke meine Lippen auf deine. Sie sind herrlich weich und folgen meinen Bewegungen. Wir küssen uns leidenschaftlich, unsere Zungen umspielen einander wild. Ich lehne über dir und halte deinen Kopf, der etwas über die Kante des Sofas ragt.

Deine weichen Lippen um meine harte Länge fühlen sich so verdammt gut

Deine Hand reibt meine harte Länge durch die Hose hindurch. Du öffnest Knopf und Reißverschluss, schiebst den Stoff nach unten und befreist ihn. Er streckt sich dir entgegen. Du lehnst dich ein Stück nach hinten und ziehst mich näher an dich. Ich knie mich über dein Gesicht. Du packst mein bestes Stück und ich spüre deine weichen Lippen. Du siehst so verführerisch dabei aus... Du lehnst deinen Kopf weiter nach hinten, etwas über die Kante. Du bewegst deinen Mund, schenkst mir Lust und bist dabei ganz auf mich fokussiert. Dein Lächeln zeigt mir, dass es dir gefällt.

Meine Hand wandert nach hinten und ich schiebe sie unter dein Höschen. Du stöhnst. Die Vibration, die dabei in deinem Mund entsteht, ist so gut… Jetzt streichle ich dich zwischen den Beinen, beobachte dich und berühre genau die Stellen, die dich besonders zum Aufstöhnen bringen. Lasse mir Zeit, dich intensiv zu spüren. Meine Finger tanzen über deine empfindliche Haut. Du reckst dich, bäumst dich unter mir auf. Du kommst und ich ziehe deinen Kopf zu meinem, schließe dich in meine Arme und küsse dich. Streichle dich weiter dabei, bis dein Körper aufhört zu zittern.
Als wir beide wieder ganz ruhig sind, läuft der Abspann im Hintergrund.

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Für beide ist klar, dass der Filmabend nicht dazu dient, sich auf den Film zu konzentrieren….