Darum haben wir mehr Sex im Winter

DONNERSTAG, 18.01.2018

Frostige Temperaturen gepaart mit Schnee und wenig Sonnenschein – mit der dunklen Jahreszeit kannst du so gar nichts anfangen? Vielleicht ja doch, denn laut Wissenschaft haben wir mehr Sex im Winter! Wenn du wissen willst, warum dein Liebesleben gerade dann auf Hochtouren läuft, solltest du unbedingt weiterlesen.

Winterzeit ist Kuschelzeit! Das behauptet zumindest Dr. Marisa Cohen, Assistenzprofessorin am St. Francis College in Brooklyn. Aufgrund von Dauerkälte wünschen wir uns demnach Wärme und Nähe – und das kann schnell in erotische Lust umschlagen. Die Folge: mehr Sex im Winter.

1. Es wird heiß …

Wer kennt das nicht? Wenn es draußen stürmt und schneit, gibt es kaum etwas Schöneres, als es sich im Warmen so richtig gemütlich zu machen. Doch offenbar steht bei vielen Paaren gerade dann mehr Action auf dem Programm: Die Phrase "Netflix and Chill" kommt in der kalten Jahreszeit wohl öfter zum Einsatz – zumindest haben wir mehr Sex im Winter als in den drei anderen Jahreszeiten.

Einer der Gründe: Laut Dr. Marisa Cohen kann die winterliche Witterung zur Isolation führen – schließlich haben die Wenigsten Lust, bei eisigen Minusgraden durch den Schnee in den nächsten Club zu stapfen. Die resultierende Einsamkeit führt dann zu körperlichem Frieren und die beste Medizin dagegen lautet Zweisamkeit. "Wenn Menschen frieren, kann das Gefühl, von anderen akzeptiert zu werden, ein warmes Gefühl verursachen", verriet die Expertin "Men's Health".

2. Gut eingepackt = mehr Sex

Du bist noch nicht überzeugt? Eine polnische Studie kam 2008 zu dem Schluss, dass Männer Frauenkörper im Winter anziehender finden. Die Wissenschaftler vermuten, dies liege an den vielen Kleidungsschichten im Winter. Zeigen Frauen dann etwas Haut, finden die Jungs das deutlich aufregender als im Sommer, wenn die Girls ohnehin freizügiger unterwegs sind.

3. Die Hormone spielen verrückt

Von wegen Frühlingsgefühle: Das Testosteron-Level erreicht bei Männern im Dezember seinen Höhepunkt, so eine Studie des University Hospital of North Norway. Möglicherweise stecken Klima- und Schlafveränderungen dahinter. So oder so – Testosteron ist für den Sex-Drive verantwortlich – je höher die Hormonkonzentration, desto mehr Sex im Winter.

4. Der Winterblues ist schuld

Fieses Schmuddelwetter, wenig Sonnenlicht und ein niedriger Serotoninspiegel – schon sinkt die Laune ins bodenlose. Dr. Justin Lehmiller vom Kinsey Institut sieht die verringerte Serotoninproduktion als Ursache dafür, dass wir uns im Winter einsam und deprimiert fühlen. "Es ist möglich, dass diese Stimmungsveränderung die Sehnsucht stimuliert, sich mit einem Partner zu vereinigen", erklärte er "Men's Health".

5. Merry Christmas

Ja, auch die Festtagsstimmung soll sich hinter dem lustvollen Winter verbergen. Während der Feiertage haben viele nämlich Urlaub und fühlen sich daher weniger gestresst. Dr. Lehmiller weist außerdem darauf hin, dass wir bei vielen Partys und sozialen Zusammenkünften zu Gast sind. All das könnte sich stimulierend auf unser Kuschelbedürfnis auswirken.

Mann küsst Frau pin

Je kälter die Temperaturen, desto heißer dein Liebesleben.

Das sagt die Redaktion

Hüttenstimmung und ein prasselndes Kaminfeuer – wer würde da nicht in romantische Stimmung kommen? Im grauen Alltagstrott kommt die allerdings nicht immer auf, vor allem zwischen Schniefnasen und eiskalten Füßen. Unser Tipp: Sorge einfach selbst mal für die richtige Atmosphäre:  Sanftes Kerzenlicht und ein heißes Bad versprechen im Winter prickelnde Erotik zwischen den eigenen vier Wänden.

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