One-Night-Stand bereuen? Muss nicht sein!

DIENSTAG, 13.03.2018

Der Morgen danach ist für viele Frauen der unangenehme Teil des One-Night-Stands. Einige bereuen den Umstand, mit einem Mann einfach im Bett gelandet zu sein – aber das ist gewiss nicht immer so! Eine aktuelle Studie ergab, dass es etwas gibt, das Frauen den One-Night-Stand voll und ganz genießen lässt.

One-Night-Stand: Wie kommt es dazu?

Zu einem One-Night-Stand kommt es zumeist so: Eine Frau ist im Club, sie tanzt, entdeckt einen Mann, der ihr gefällt oder wird direkt von ihm angesprochen. Er springt über seinen Schatten, macht die ersten Annäherungsversuche, alles fühlt sich richtig an und schwupps sitzen beide schon in einem Taxi auf dem Weg zur nächstgelegenen Liebeshöhle. Am nächsten Morgen folgt das nüchterne Erwachen. "Was habe ich nur gemacht?" oder "Oh je, ich muss flüchten" kommt vielen Frauen dann in den Sinn – und sie bereuen, was sie vergangene Nacht getan haben, auch wenn sie aus freien Stücken mitgekommen sind.

Wieso bereuen Frauen den One-Night-Stand?

Warum sich die Frauen anschließend schlecht fühlen, nahmen Forscher nun genauer in den Blick. Sie befragten 547 norwegische und 216 amerikanische Studentinnen und fanden dabei heraus: Wenn die Frau den ersten Schritt zum One-Night-Stand macht, bleiben negative Gefühle nach der wilden Nacht zumeist aus.

Das würde vor allem an zwei Dingen liegen, betont der Autor der Studie, Professor David M. Buss. Zum einen würden sich Frauen, die die Initiative ergreifen, mit ihrem Körper und ihrer Sexualität wohlfühlen. Und genau deshalb würden sie zum anderen auch selbst wählen, mit wem sie Sex haben wollen. "Folglich haben sie weniger Gründe, Reue zu empfinden, weil sie ihre eigene Wahl getroffen haben", so Professor Buss.

Also: Beim nächsten One-Night-Stand lieber selbst die Zügel in die Hand nehmen – die Mehrzahl der Männer wird sicher nichts einzuwenden haben.

Frau rauft sich im Bett die Haare

Die Kontrolle zu übernehmen, kann durchaus seine Vorteile haben.

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